Deutsch Historische Museum sieht Klage entgegen
Nachdem nun "umgekehrte" Restitutionsklagen aufkamen, scheint das Deutsche Historische Musem einem "normalen" Rückgabeverlangen entgegen zu sehen. Wie in der BZ zu lesen war, fordert der Erbe von Peter Sachs die umfangreiche Plakatsammlung zurück, unter anderem mit Werken von Klinger, Kollwitz und Slevogt. Es scheint jedoch ein problematischer Anspruch zu sein, da Peter Sachs 1961 eine Ausgleichszahlung von 225 000 Mark akzeptierte und diese Zahlung weder in Frage stellte noch die Sammlung einforderte. Entscheiden soll in diesem Verfahren eine Kommission unter dem Vorsitz von Jutta Limbach. Man darf auf diese Entscheidung gespannt sein. Und es ist zu hoffen, dass die Begründung veröffentlicht wird.
Dieses Beispiel zeigt auf, dass sich vielleicht sogar für das Museum eine Feststellungsklage mit dem Inhalt der endgültigen Eigentümerstellung bzgl. der Plakatesammlung geloht hätte. (siehe letzter Blog)
Dieses Beispiel zeigt auf, dass sich vielleicht sogar für das Museum eine Feststellungsklage mit dem Inhalt der endgültigen Eigentümerstellung bzgl. der Plakatesammlung geloht hätte. (siehe letzter Blog)
