Rechtsstreit Menzel Bild Dresden SZ 28.11.2005
Wie in der Süddeutschen Zeitung vom 28.11.2005 zu lesen war, hat ein Menzel Bild aus Dresden immer noch nicht das Ende einer Reise angelangt. Nachdem das Gemälde, wie dem Artikel zu entnehmen war, 1935 für 25.000 Reichsmark (angeblicher Wert damals ca. 60 - 70.000 RM lt. Aussage des damaligen Leiters der Kunstgalerie) von Frau Meyer an die Dresdener Galerie verkauft worden war, sie starb 1942 in Polen, und der Sohn in den 1960er Jahren relativ arm verstarb, haben die jetzigen Erben 2,8 Mio Euro für das Gemälde erhalten. Jedoch steht in Streit, wo das Bild verbleiben soll, nachdem es nun in London aufbewahrt wird.
Es steht in Frage, wie in solchen Fällen verfahren werden soll. Nicht ganz gesichert ist, lt. Peter Raue (s. Art. SZ), ob es sich überhaupt um ein Gemälde handelt, dass in den betreffenden Zeitraum "geraubt" wurde, oder ob es noch rechtmäßig verkauft wurde. In dem entsprechenden Artikel wurde nicht berichtet, zu welchen Preisen Gemälde von Menzel damals angesetzt waren. Auch wenn Preise von Gemälden variieren, jedes Stück ist ein Unikat und besitzt seinen eigenen Wert, so kann man doch einen Schnitt feststellen (siehe z.B. artprice.com). Dies müsste man zuerst festlegen.
Eine andere Frage ist die moralische, ethische. Es fragt sich, warum der Sohn von Frau Meyer solange nicht einen Anspruch stellte, oder ob es schon Kontakte zwischen ihm und Dresden gab. Dies wäre auch sehr interessant. Letztlich ist es oft schade, dass jetzige Erben weder die Geschichte des Bildes noch seinen ideellen Wert schätzen, sondern vielmher auf das Geld aus sind. Wobei dies ihnen nicht Übel genommen werden darf.
Trotzdem sollte man immer noch das Kunstwerk berücksichtigen.
Leider wird in diesen Fällen oft die gesamte Geschichte nicht aufgearbeitet, sondern die Parteien versuchen sich in Geheimhaltung zu üben. Aber gerade das Gegenteil wäre wichtig, um Klarheit zu schaffen und auch sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen. Natürlich bedeutet dies einen langen Prozess, der aber nötig ist. Nur so können Vergleiche angestellt, Erfahrungen gesammelt und die Geschichte lückenlos aufgeklärt werden.
Dies liegt leider nicht oft in der Intention der Beteiligten, auch um den Ruf zu wahren.
Man wird sehen, wie in diesem Fall das Kunstwerk später ausgestellt wird.
Es steht in Frage, wie in solchen Fällen verfahren werden soll. Nicht ganz gesichert ist, lt. Peter Raue (s. Art. SZ), ob es sich überhaupt um ein Gemälde handelt, dass in den betreffenden Zeitraum "geraubt" wurde, oder ob es noch rechtmäßig verkauft wurde. In dem entsprechenden Artikel wurde nicht berichtet, zu welchen Preisen Gemälde von Menzel damals angesetzt waren. Auch wenn Preise von Gemälden variieren, jedes Stück ist ein Unikat und besitzt seinen eigenen Wert, so kann man doch einen Schnitt feststellen (siehe z.B. artprice.com). Dies müsste man zuerst festlegen.
Eine andere Frage ist die moralische, ethische. Es fragt sich, warum der Sohn von Frau Meyer solange nicht einen Anspruch stellte, oder ob es schon Kontakte zwischen ihm und Dresden gab. Dies wäre auch sehr interessant. Letztlich ist es oft schade, dass jetzige Erben weder die Geschichte des Bildes noch seinen ideellen Wert schätzen, sondern vielmher auf das Geld aus sind. Wobei dies ihnen nicht Übel genommen werden darf.
Trotzdem sollte man immer noch das Kunstwerk berücksichtigen.
Leider wird in diesen Fällen oft die gesamte Geschichte nicht aufgearbeitet, sondern die Parteien versuchen sich in Geheimhaltung zu üben. Aber gerade das Gegenteil wäre wichtig, um Klarheit zu schaffen und auch sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen. Natürlich bedeutet dies einen langen Prozess, der aber nötig ist. Nur so können Vergleiche angestellt, Erfahrungen gesammelt und die Geschichte lückenlos aufgeklärt werden.
Dies liegt leider nicht oft in der Intention der Beteiligten, auch um den Ruf zu wahren.
Man wird sehen, wie in diesem Fall das Kunstwerk später ausgestellt wird.

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